Aktuellesaus dem Golf Club Altenhof

Max Röhrig, Pro-Azubi

Max Röhrig, Pro-Azubi in der Golfschule Sallmann, wird zum 1.9. den Golf Club Altenhof verlassen. Er hat einen Sponsor gefunden und wird versuchen, sich für die Tour zu qualifizieren. Max, wir wünschen Dir viel Glück und Erfolg. Du bist in Altenhof jederzeit wieder willkommen!

41 Seniorinnen und Senioren

Die Jugendgolfwoche machte es möglich und nötig: 41 Altenhofer Golferinnen und Golfer haben 2 Tage im hügeligen/teils bergigen Benniksgaard/DK Golf gespielt.Das Wetter, der Platz und die Wege zum jeweils nächsten Tee haben uns einiges abverlangt. Aber wie es immer ist: Je härter die Herausforderungen, desto besser die Stimmung. So war es auch dieses Mal... so gut, dass schon nach Wiederholung im nächsten Jahr gerufen wurde.

Wir gratulieren allen Gewinnern

Die Ergebnisse finden Sie wie gewohnt online unter PC-Caddie.

Präsidenten-Vierer 2019

Herzlichen Glückwunsch

Starkes Finale mit Albatros

Zwei spannende, anstrengende, schöne und am Ende auch überaus erfolgreiche Tage liegen hinter der Mannschaft des GC Altenhof. Das gemischte Team aus Spielerinnen und Spielern der beiden Bundesligateams des Clubs, ging im G&CC Gut Bissenmoor bei dem Mannschaftsmeisterschaften des Golfverbands Schleswig-Holstein (GVSH) als Titelverteidiger an den Start. Dieses Turnier ist sehr beliebt bei den Aktiven, da es im Lochwettspiel ausgetragen wird. „Alle Spieler finden diese Form sehr spaßig. Ich würde es sehr gut finden, wenn es auch Einzelmeisterschaften im Matchplay geben würde“, sagte GCA-Trainer Nils Sallmann.

In der Klasse A standen neben dem GC Altenhof noch die Teams aus Gut Grambek, der Altenhofer Gegner im Halbfinale am Sonnabend, sowie GC Jersbek und GC am Sachsenwald. Am Sonnabend forderte das schlechte Wetter die Konstitution der Spieler und Spielerinnen, wobei eigentlich nur die Mannschaft der Altenhofer auch weibliche Aktive aufwies. Ganz vorne, was den Anteil dänischer Spieler betraf, lag eindeutig der GC Gut Grambek. Und diese machten es dem GC Altenhof nicht leicht, ins Endspiel einzuziehen. Nach dem 2,0 zu 2,0 nach den Vierern und je drei gewonnen sowie zwei geteilten Matches musste beim Stand von 6,0 zu 6,0 das Stechen entscheiden. Sallmann nominierte Chris Kobarg und Justus Jungjohann sowie Jonah Lawrenz als dritten Spieler. Da Kobarg uns Jungjohann aber direkt ihr erstes Loch gewannen, konnte Lawrenz unverrichteter Dinge den Rückzug ins Clubheim antreten.

Im Endspiel am Sonntag kam es zum Wiedersehen mit dem Finalgegner aus den vergangenen beiden Jahren. Der GC am Sachsenwald zeigte sich formstark und die Altenhofer mussten ihrerseits ihr bestes Golf zeigen, um das Duell offen zu gestalten. Wieder teilten sich beide Clubs die Vierer, sodass es mit einem 2,0 zu 2,0 in die acht Einzel ging. Headpro Nils Sallmann hatte die hinteren Einzel stark besetzt, erhoffte sich aber auch in den ersten vier Matches den ein oder anderen Punkt. Jedoch lagen seine Schützlinge nach Niederlagen von Mia Lena Hoffmann, Chris Kobarg und Tammo Pohlmann mit 2,0 zu 5,0 im Rückstand.

Julia Bäumken war es dann, die das Ruder für die Altenhofer rumriss. In ihrem Einzel führte sie gegen Ferdinand Pentz deutlich und hatte auf Loch 13, einem kurzen Par-4 mit einem Dogleg nach links, ihren ersten Matchball. In der Trainingsrunde am Freitag hatte Julia es dreimal versucht, mit dem Abschlag über einige Bäume und ein seitliches Wasserhindernis hinweg auf das Grün zu kommen. Ganz schaffte sie es am Freitag nicht, dennoch versuchte sie es am Samstag gegen Gut Grambek erneut und landete auf dem Grün. „Ich hatte es im Gefühl, dass ich den Schlag drin habe, also habe ich mit dem Abschlag wieder angegriffen“, berichtete Julia. Und die 16-Jährige hatte schnell ein gutes Gefühl, doch da sie das Grün vom Abschlag nicht sehen konnte, ging ihr Blick in Richtung ihrer etwa 180 Meter vor ihr postierten Mutter Gesa sowie Trainer Nils Sallmann. Diese wedelten aufgeregt mit den Armen. „Ich dachte erst: Jetzt habe ich jemanden mit meinem Ball erschlagen“, so Julia. Und Nils Sallmann berichtete: „Der Ball ist kurz vor dem Grün aufgekommen und dann etwa 12 Meter genau auf die Fahne zugerollt. Als er dann reinfiel, bin ich wie Rapunzel herumgehüpft und habe diesen Schlag einfach mal vier, fünf Sekunden genossen.“ Julia war damit ein Ass auf einem Par4 geglückt. Oder auch ein Albatros. Beides Schläge, die 99,9 Prozent aller Golfer niemals in ihrer Laufbahn schaffen werden. „Ich habe auch auf einem Par3 vorher noch nie ein Ass geschlagen. Als ich es dann erfahren habe, war ich einfach nur voller Glück“, sagte Julia. Ihr Gegner durfte ihr direkt auf dem Abschlag zum Matchgewinn gratulieren und fortan lief es auch bei den übrig gebliebenen Altenhofern rund. Julius Heydorn erkämpfte auf dem letzten Loch noch einen halben Punkt, indem er die 18 gewann, und Jonah Lawrenz (2 u. 1), Moritz Ackerhans (1 auf), sowie Justus Jungjohann (2 auf) feierten knappe Siege. Das reichte zur Titelverteidigung, denn mit 6,5 zu 5,5 hatten sich die Altenhofer in einem grandiosen Finish durchgesetzt.

Nicht nur aufgrund des erneuten Sieges, sind die Mannschaftsmeisterschaften des GVSH bei den Altenhofern sehr beliebt. Sallmann sagte: „Die Spieler haben an dieser Lochspielvariante sehr viel Spaß. Das Niveau in diesem Jahr war hoch, daher bin ich sehr stolz, dass wir den Titel wieder gewinnen konnten.“