Solider Start mit viel Luft nach oben

Die Damenmannschaft des GC Altenhof ist vom ersten Spieltag der 2. Bundesliga Nord mit einem dritten Platz vom Wentof-Reinbeker GC zurückgekehrt. Zweiweise lag das Team sogar nur zwei Schläge hinter Rang zwei. Wichtig ist jedoch der dritte Platz, denn dieser sichert am Saisonende den Klassenerhalt.
Die Herren des GCA waren am ersten Spieltag nach dem Aufstieg aus der Regionalliga zurück in die 2. Bundesliga beim L&GC Hamburg-Hittfeld im Einsatz. „Wir werden uns deutlich steigern müssen, wenn wir die Klasse halten wollen“, hatte Trainer Yannik Oelke im Vorwege festgestellt. In Hittfeld klappte es mit der deutlichen Steigerung leider noch nicht. Am Ende wurde es der vierte Platz, der am Saisonende den Abstieg bedeuten würde. Hoffnung macht, dass aber nur wenige Altenhofer ihr Leistungsmaximum abrufen konnten und dennoch der dritte Rang nicht so weit entfernt ist.

Bei den Herren erwischte im Einzel eigentlich nur Tammo Pohlmann einen richtig guten Tag und spielte eine 73 (+2). Mit einem Birdie, bei drei Bogeys und dem Rest in Par, zeigte Tammo sehr unaufgeregtes und solides Golf. Natürlich war aber auch die 74 von Moritz Ackerhans eine gute Leistung. Moritz spielte zwei Birdies in Folge auf Loch 5 und 6 und sprang nach seinen beiden Bogeys auf Bahn 3 und 4 wieder auf Even Par. Leider folgten auf den zweiten neun Löchern noch zwei weitere Bogeys. Die letzte Altenhofer Runde unter 80 brachte Jonah Lawrenz ins Clubhaus. Dabei war Jonah gut drauf, leistete sich aber drei Doppelbogeys.
Julius Heydorn (80), Jonas Stark (84), Jonas Mielck (84), Tobias Weiß (84) und Justus Jungjohann (86) schafften es in Hittfeld nicht, die eigenen Erwartungen zu erfüllen. Auch sie alle können problemlos Runden unter 80 spielen. „Das muss unser Anspruch sein, wenn wir in dieser Liga bestehen wollen“, sagte Trainer Oelke, der aber auch von schweren Bedingungen auf einem nicht ganz leichten Platz mit schnellen Grüns sprach. In den vier abschließenden Vierern war es fast wie im Einzel. Die 75 (Jungjohann/Ackerhans) und 78 (Heydorn/Heydorn) waren in Ordnung, die 80 (Lawrenz/Pohlmann) und 85 (Rißling/Weiß) etwas zu hoch um Ansprüche auf Platz 3 anzumelden.
Am Ende lag der GCA 81 Schläge über Par. Auf Platz 2 war der GC Stolper Heide aus Berlin 20 Schläge besser. Nichts, was man nicht aufholen kann, zumal die Altenhofer allein auf Bahn 5, dem 450 Meter langen und sehr schmalen Par-5, allein im Einzel +7 lagen. „Wir haben gesehen, dass wir in der Liga mithalten können. Dafür sollten es aber bis zu fünf Schläge weniger bei jedem sein“, so Oelke.

Die Damen kehrten aus Wentorf mit Platz 3 zurück. Genau diesen belegten sie in der Vorsaison auch. Da dieser Rang zum sicheren Klassenerhalt reicht, konnte GCA-Headpro Nils Sallmann damit auch leben: „Das war völlig okay von den Mädels. Allerdings haben wir auch noch großes Steigerungspotenzial. Daher denke ich, dass auch Platz 2 nicht so weit weg ist.“
Das beste Tagesergebnis lieferte Julia Bäumken mit einer 74 (+2). Allerdings war sie auch die einzige im Team, die unter 80 Schlägen blieb. Sophia Ackerhans und Chris Kobarg, die beide 80 Schläge benötigten, sind Kandidatinnen, an guten Tagen auch tiefe 70er Runden zu spielen. Mia Lena Hoffmann und Andrea Dedekind zeigten mit jeweils einer 82 solide Leistungen, für Johanna Jacobi war es dagegen nach langer Verletzungspause noch schwierig den Rhythmus zu finden. Nils Sallmann begleitete sie 9 Löcher und macht sich keine Sorgen: „Johanna muss jetzt spielen, spielen, spielen. Sie braucht einfach Praxis.“ Schön war, dass Johanna, die auch noch im Vierer zum Einsatz kam, schmerzfrei blieb. Sie wird zukünftig sicherlich wieder bessere Ergebnisse als die 90 in Wentorf beitragen können.
In den Vierern feierte mit Edna Büll ein weiteres Talent aus dem eigenen Jugendbereich ihr Bundesligadebüt. Mit 80, 82 und 85 waren die Vierer nicht schlecht, aber auch hier stellt sich Sallmann noch einer Steigerung vor. Am Ende des Spieltages lagen die Altenhoferinnen mit 59 über Par elf Schläge hinter Platz zwei, den der Club Zur Vahr aus Bremen belegt. Aber sogar der GC Hannover auf Rang 1 war nur 15 Schläge besser. Nach hinten müssen den GCA-Damen den Wentof-Reinbeker GC im Blick haben, der zehn Schläge hinter dem Sallmann-Team lag. Schlusslicht GC Paderborner Land war zumindest am ersten Spieltag mit +92 nicht konkurrenzfähig.

Der nächste Spieltag findet am 26. Mai im G&CC Hamburg-Treudelberg bei den Herren und im GC Paderborner Land bei den Damen statt.

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