Julia Bäumken und Mia Lena Hoffmann bei den Irish Girls U18 Open Championship

Bei Ihrem ersten internationalen Turnier im Roganstown Hotel & Countryclub standen neue Erfahrungen für die beiden Mädchen des GC Altenhof im Vordergrund. In dem international stark besetzten Starterfeld aus 110 Spielerinnen sortierten sich die beiden Altenhoferinnen mit Hcp 3,6 und 4,6 in der zweiten Hälfte ein. Die ersten 20 Spielerinnen traten hier mit einem Handicap von 0 oder besser an. Bereits während der Einspielrunde am Donnerstag zeigte Irland und der Platz seine Besonderheiten. Regen, Kälte mit 3° und Wind in Böen von 50km/h gaben allen Golferinnen bereits einige Aufgaben mit auf die Runde. Schnell zeigte sich, das der Platz Roganstown zu Recht wiederholt Ausrichter dieses Turniers ist. Ein Top gepflegter Platz mit sportlichem Anspruch forderte ebenso Länge wie präzises Spiel. Das längstes Par 3 an den Turniertagen spielt sich vom weißen Abschlag 182 Meter über einen See. Insbesondere die Grüns haben es in sich. Mit 10 Stimp-Metern (das entspricht nahezu der Schnelligkeit von US Profiturnieren Turnieren) und großen, zum Teil stark ondulierten und terrassierten Grüns hatten alle Spielerinnen zu kämpfen. Genau dafür waren Julia und Mia Lena nach Irland gekommen. Neue Eindrücke und Erfahrungen außerhalb der eigenen Komfortzone sammeln. Dank einer herzlichen und professionellen Organisation vergingen die Turniertage wie im Flug. Die Mädchen lernten Spielerinnen aus anderen Nationen kennen, mussten das erste Mal jede Unterhaltung und Regelfrage auf Englisch führen. Trotz allen sportlichen Wettstreits herrschte auf und neben dem Platz ein sportlicher aber auch sehr wohlwollender Geist unter den Spielerinnen. Nach 2 Tagen stand für die Alterhoferinnen am Samstag fest, das sie den Cut für den Sonntag verpasst hatten. Mit Ergebnissen jeweils für den Tag von +8 und +10 (Julia) und +12 und +12 (Mia Lena), reichte es nicht zum Erreichen des Finaltages am Sonntag. Für unsere beiden Mädchen sollten insbesondere die ungewohnten Grüns ein besseres Abschneiden am Ende verhindern. Beide Spielerinnen kommen aus Irland randvoll mit neuen Eindrücken und positiven Erfahrungen. Die irische Gastfreundschaft und das neu gelernte werden lange nachwirken. Für das nächste Jahr wollen beide erneut nach Irland. Beide Spielerinnen sind im Anschluß nach Berlin gereist um dort an der Mannschaftsreise unserer beider Bundesligamannschaften teilzunehmen.

Zurück