Altenhofer Teams im Angriffsmodus

Der 2. Spieltag der 2. Bundesliga Nord wird an diesem Sonntag ausgetragen. Die Damen und Herren des GC Altenhof müssen erneut reisen. Die Frauen schlagen beim Schlusslicht nach dem 1. Spieltag, dem GC Paderborner Land, ab. Die Herren teen im G&CC Hamburg-Treudelberg auf. Im Vergleich zum ersten Auftritt in Wentorf und Hittfeld geben beide Plätze eine aggressive Spielweise her. „Wir wollen und müssen angreifen. Platz 3 ist möglich, zumal wir nicht frühzeitig den Anschluss verlieren wollen“, sagt Herrentrainer Yannik Oelke. Und auch Damen-Coach Nils Sallmann verspricht sich niedrigere Ergebnisse: „Der Platz in Paderborn ist offener und breiter. Ich bin sehr optimistisch, dass wir dort gut abschneiden werden, denn einige meiner Spielerinnen haben sich in der letzten Woche mit guten Runden noch einmal Selbstvertrauen geholt. Das gibt ihnen einen zusätzlichen Kick.“

Personell müssen die Damen allerdings auf Chris Kobarg verzichten. Dafür wird in Paderborn Nicole Kunz dabei sein. Die genaue Aufstellung der Einzel und Vierer wird Sallmann sich aber erst noch zurechtlegen. Mit Edna Büll hat er eine frischgebackene neue Jugend-Landesmeisterin im Kader. „Ihre 75 am vergangenen Sonntag war natürlich eine richtig gute Sache“, sagt Sallmann. Im Training stellte sich das Team auf den Platz in Paderborn ein. Abschläge standen im Fokus. „Ich denke, dass die Ergebnisse insgesamt deutlich besser ausfallen werden und bin optimistisch, dass wir Platz 2 angreifen können“, so der Altenhofer Headpro. Sein Team steht nach dem 1. Spieltag auf Rang 3, der zum Klassenerhalt reicht.

Die Voraussetzungen bei den Herren könnten eigentlich kaum besser sein. Tammo Pohlmann und Moritz Ackerhans zeigten sich am 1. Spieltag formstark und sind daher gesetzt. „Die anderen spielen Samstag ein Shoot-Out aus. Jeder hat die Chance ins Team zu kommen“, sagt Oelke. Der Großteil der Altenhofer blieb vor zwei Wochen in Hittfeld unter dem eigentlichen Leistungsvermögen, sodass zu hoffen ist, dass der Abstand auf Rang 3 in Hamburg-Treudelberg bereits aufgeholt werden kann. „Wir kennen den Platz und haben da eigentlich gute Erfahrungen gemacht. Die Grüns sind nicht so schwer wie in Hittfeld und man wird sich deutlich mehr Chancen erarbeiten können. Das kommt uns zu Gute, denn wir wollen aggressiv spielen.“ Bis zu zehn Schläge pro Team könnte der Score am Ende des Spieltages unter dem des ersten Spieltages liegen, vermutet Oelke und gibt sich kämpferisch: „Wir sind bereit für die Überraschung!“

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